St. Anton am Arlberg. Foto: Simon Schöpf

Stänton: Die Schneeverrückten vom Arlberg

Es gibt nur wenige Orte weltweit, an denen das große Weiß so intensiv gelebt und zelebriert wird wie am Arlberg. Porträt eines Berges, der eigentlich gar keiner ist.


Intro: Die engagierten Redakteur*innen von heute scheuen ja keine Mühen und Gefahren, um in Sachen Extravaganz nochmal eines draufzusetzen. Vor allem bei Dingen, die schon oft beschrieben wurden. Das vielgerühmte „Stänton“ gehört hier bestimmt dazu; deswegen: Paragleiten mit Ski und Klettersteig mit Skischuhen, fancy that! Und ein bisschen Spaß hat’s dann halt auch gemacht, das Fliegen, das Kraxeln. Artikel für das Bergwelten Magazin 01-2019. Fotos im Heft by Rudi Wyhlidal, die unten sind von mir.


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Janas Augen funkeln noch immer, wenn sie davon erzählt. Letzte Woche, sagt die Neunjährige, gab es zwei Tage schneefrei. Schneefrei! Eine Vokabel, die man sonst nur noch aus Omas Erzählungen kennt, am Arlberg wird sie wiederbelebt. Die Passhöhe zwischen den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg ist seit jeher als Schneeloch bekannt, aber dieser Winter war wieder so einer, von denen viele behaupteten, es gäbe sie gar nicht mehr: Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. „Wir haben in der Früh die Straße vor dem Haus nicht mehr gefunden“, sagt Mama Geli. „Der Jana hab‘ ich neben das Frühstücksei ein Zettelchen gelegt, ‚Bin schneeschaufeln. Heute schulfrei,‘ stand da drauf. Und einen Smiley hab ich auch danebengezeichnet.“

Auch Gelis Augen leuchten, wenn sie von den weißen Massen in ihrer Einfahrt erzählt. Es gibt wohl nur wenige Orte weltweit, an denen das große Weiß ähnlich zelebriert wird wie am Arlberg, wo die Einwohner derart schneeverrückt sind. Zwei Mal gleich mussten wir die Recherche für diesen Text verschieben, der Grund: Einfach zu viel Neuschnee, die Zufahrt in den Ort war gesperrt.

Aber heute haben wir’s endlich geschafft, die Straßen sind wieder geräumt und wir am legendären Arlberg angekommen. An dem Ort, der als die Wiege des Skisports geadelt wurde, an dem man schon mal neben Royals im beheizten Sechsersessellift sitzt und das seit der Eröffnung der Flexenbahn 2016 das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs ist. Ski und Arlberg, diese beiden Wörter sind längst zu Synonymen verschmolzen. So viel, so bekannt. Doch das Faszinosum Arlberg hat auch noch andere, geheimnisvollere Seiten zu bieten. Geli führt uns stolz durch ihr weißes Reich.

1. Schneeschuhwandern, wo die Lifte nicht mehr fahren

Geli Häusl ist hier aufgewachsen, im Tal der Schneeverrückten, im beschaulichen Örtchen Strengen am Arlberg. Seit 15 Jahren ist die aufgeweckte blonde Skiführerin, allerdings eine Spätberufene: „So richtig gepackt hat’s mich erst mit 18.“ Was man von ihrer Tochter Jana später mal nicht behaupten wird: Sie stand schon mit zwei Jahren das erste Mal auf den Brettern, „ein paar Tage nach meinem Geburtstag“, wie sie stolz betont. Auch im Nachwuchskader ist sie aktiv, trainiert mehrmals pro Woche und steht in den Rennen schon oft ganz oben am Podest. Papa Stefan macht’s ja vor: Der fährt seit 10 Jahren in der Freeride Worldtour vorne mit, „allerdings ist er mit 41 mittlerweile der Älteste“, schmunzelt seine Frau Geli. Der Schneesport scheint den Häusls jedenfalls im Blut zu liegen.

Es darf am Arlberg aber auch gern mal gemütlich zugehen, ganz ohne Liftanlagen. Zum Beispiel da, wo früher mal welche waren: Das kleine Skigebiet oberhalb von Pettneu, von St. Anton gut 10 Kilometer talauswärts im Stanzertal, wurde vor einigen Jahren aufgelassen, alle Lifte abgebaut. Nun hat man die Hänge und Waldschneisen ganz für sich allein ­– perfektes Terrain für eine gemütliche Schneeschuhwanderung oder eine erste Skitour. Eine Einkehr im Gasthof Almfrieden ist hier obligatorisch, Wirtin Yvonne serviert hier ihr berühmtes Gröstl im Kupferpfandl mit großer Hingabe.

Bei der ersten Gabel fängt die passionierte Skiführerin Geli aber doch an, vom berühmten Arlberger Ski-Mythos zu schwärmen: „Letztens war ich den ganzen Tag mit einer Frida am Weg. Da bin ich dann erst nachher draufgekommen, dass das ja die Frida von ABBA war.“ In St. Anton zählt der Sport eben mehr als der Name – „die Pelzmäntel bleiben bei uns im Schrank.“ Die Powderhänge am Arlberg genießen als Freeride-Mekka schon lange kultische Verehrung – wer hier also eine first line in unverspurtes Weiß zeichnen will, der muss entweder richtig früh aufstehen, oder: richtig kreativ werden.

2. Parapowder: Abflug in den Pulverhang

Wie die Arlberger Kreativität in der Praxis gelebt wird, das zeigt uns heute Simon Penz mit seiner Crew. Simon hat die flight connection arlberg gegründet, und der Name verrät schon alles: Frischen Pulver kann man sich nicht nur per pedes erstapfen, man kann ihn sich auch erfliegen. Mit ein paar Quadratmetern buntem Nylon und ein wenig Thermik geht das besonders galant. „Der Gleitschirm eröffnet dir eine völlig neue Dimension des Skifahrens. Wir landen in Hängen, wo sonst nur Kletterer hinkommen“, sagt Simon mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht und legt weiter sorgfältig den Schirm auf dem Schnee aus.

Unser Kreativplan: Mit Liftunterstützung auf den Riffelkopf in 2.600 Metern Höhe, von dort im Gleitflug das Moostal überqueren und am gegenüberliegenden Hang des Sulzkogels möglichst elegant im Tiefschnee wieder landen. Soweit die Theorie, in der Praxis müssen wir allerdings erstmal flügge werden: Einen Tandemschirm mit klobigen Freerideskiern an den Beinen zu starten ist, nun ja, eine etwas wackelige Angelegenheit. „Einfach laufen lassen, des geht scho!“, leitet Simon von hinten aus an. Man folgt ja gerne dem Rat von einem, der schon weit über tausend Flüge intus hat.

Und wirklich: Einmal Fahrt aufgenommen greift der Schirm mit einem Ruck, plötzlich sind wir in der Luft. Wir fliegen! Mit Skiern! Deutlich schneller, als das Gehirn diesen Umstand verarbeiten könnte, schrumpft das Skigebiet unter uns auf Spielzeuggröße zusammen. Wie Ameisen wuseln die Skifahrer über die präparierten Pisten, zusammen mit dem strahlend blauen Himmel möchte man fast meinen, man fliegt über ein Hochglanz-Werbeprospekt hinweg. Mit ein paar hundert Metern Luft unter den Skiern und dem rauschenden Flugwind in den Ohren macht man sich dann doch irgendwann Gedanken über die bevorstehende Landung, aber Gelassenheit auszustrahlen scheint eine Grundqualifikation von Tandempiloten zu sein: „Da vorne landen wir jetzt schräg in den Hang rein, Aaaachtung!“, hört man es nur knapp von hinten und hat so schnell wieder festen Boden unter den Skiern, wie vorher Luft unterm Hintern. Wobei: So fest ist dieser Boden hier auch wieder nicht, viel mehr versinken wir erstmal hüfttief im Pulver.

Am Sulzkogel sind wir zwischen zwei Welten gelandet: Zur Linken das belebte Arlberger Skigebiet, rechter Hand das Verwalltal und darin die totale Einsamkeit. Die Spurwahl fällt uns hier nicht mehr schwer, denn vor uns, wie eine große Versprechung: Unverspurte Hänge, und wir ziehen genüsslich unsere first lines. Ziel erreicht.

3. Stahlseil mit Ski: Am Arlberger Winterklettersteig

Der Kreativität sind am Arlberg keine Grenzen gesetzt. Am nächsten Tag fühlen wir uns zwar weniger abgehoben, aber nicht weniger einfallsreich: Anstelle des Gleitschirms soll uns heute ein Drahtseil zum unverspurten Hang geleiten. Der Arlberger Winterklettersteig ist speziell für die kalte Jahreszeit konzipiert, als einziger in Tirol. „So, jetzt weit nach vorne beugen, tiefer, genau, eine halbe Drehung und durch“, weist uns Bergführer Naggy in den Turnübungen an, die zu absolvieren sind, wenn man einen Klettersteig mit Ski am Rücken angeht. Da kann das Stahlseil schon mal über Kopf hängen, wenn der Wind den Schnee vom Grat geblasen hat, und Akrobatik ist in diesem Gelände eigentlich eine verzichtbare Nummer. Gut, dass uns der Naggy mit der größtmöglichen Routine über die Schlüsselstellen hilft.

Der Naggy heißt eigentlich Erich Schweiger und ist ein Urgestein unter den Arlberger Bergführern. Seit 40 Saisonen streift er hauptberuflich durch die Berge seines Heimatdorfs St. Anton, das er „das schönste Büro der Welt“ nennt. Wenn man mit der Galzigbahn nach oben fährt, kennt Naggy jeden einzelnen Liftler beim Rufnamen („Griaß di, Servus!“) und man schwebt nur wenige Meter an seinem Elternhaus vorbei. „Das Beverly Hills von St. Anton“, kommentiert Naggy sein Viertel am Hang, muss wohl auch wegen der Schauspiel-Prominenz so heißen. Im Actionklassiker „The Soldier“ von 1982 war der junge wilde Naggy als Stuntman für die Skiszenen engagiert, „die haben da extra die Vallugabahn nachgebaut und gesprengt. Ich bin dann von oben aus der Gondel auf eine Matte runtergesprungen. Verrückt.“ Von seinem Filmgehalt leistete er sich dann einen nagelneuen VW Scirocco GTI, „in Rot natürlich, der erste im Tal“, erinnert er sich stolz.

Genug der Hollywood-Träumereien, weiter am Arlberger Winterklettersteig. Ein klirrendes Rrrrrrtsch erinnert einen wieder hart an die Tatsache, dass sich Skispitzen und Fels meist nicht sonderlich harmonisch begegnen. Hier oben geht’s bergauf, bergab, wieder bergauf, aber immer am Grat entlang, immer in einer Höhe zwischen 2.600 und 2.800 Metern. Zu beiden Seiten fällt das Gelände steil ab, in den Verschnaufpausen fällt der Blick rechts hinunter auf die weit entfernten Liftanlagen. Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt, der ausgesetzte, einsame Klettersteig ist wohl der krasseste Gegensatz zum geregelten Skitreiben auf den blauen und roten Pisten weit unter uns.

the view. Foto: Simon Schöpf

Aber stehenbleiben und die Einsamkeit genießen können wir hier am Grat nicht allzu lang, der bissige Wind motiviert zum raschen Weiterklettern. Klick, klack, macht das Klettersteigset im Stahlseil, ritsch, ratsch die Skispitzen am Fels. Nach gut zwei Stunden sind wir am Ziel, der Rossfallscharte. Und Naggy – ganz Skilehrer – zieht zur Belohnung einen kleinen Flachmann aus der Jackentasche, „Zirbe, das schmeckt den Gästen immer am besten.“

Sie mundet, die Zirbe, doch die noch viel berauschendere Belohnung kommt erst, wenn die Skischuhe in die Bindung einrasten: 1.500 Höhenmeter Abfahrt durch das unverbaute Malfontal stehen uns bevor, ganz hinunter bis nach Pettneu. Naggy setzt die Parallelschwüngen in den Hang wie im Lehrvideo, Symmetrie vom Feinsten, wir jauchzen ihm etwas unsymmetrischer hinterher. Beim verdienten Knödel-Tries in der warmen Gaststube des Pettneuerhofs stimmen neben den müden Oberschenkeln nun auch unsere Arme das Lied vom Muskelkater an. Eine Symphonie, der wir genüsslich lauschen.

4. Die Legenden leben: Von 85-jährigen Wedlern und Skilehrer-DNA

Der Naggy hat behauptet: „Die anderen Skilehrer erkenn‘ ich alle aus 100 Metern Entfernung nur an ihrem Wedelstil.“ Wir glauben ihm das, aber wenn sich einer noch besser mit den Skistilen auskennt als Naggy, dann ist das der Edi Haueis. Er ist der Beweis, das St. Anton nicht nur von der Legende lebt, sondern dass hier auch Legenden leben. Wenn er vom Stil spricht, dann fallen Wörter wie „Rotationstechnik“, „Gegenschulter“ oder „antizipiert“. Edi ist seit mehr als 60 Jahren Skilehrer in der Skischule Arlberg, gegründet 1921 von Skipionier Hannes Schneider in St. Anton, es war die erste in Österreich. Dieser Hannes Schneider gilt auch als Erfinder des Stemmbogens, dem Vorläufer des Parallelschwungs. Zusammen mit dem Einsatz beider Skistöcke wurde das zur berühmten Arlbergtechnik, und der moderne Skilauf ist ohne diese Prägung nicht denkbar. Skilehrer wie der Edi trugen die Technik in die Welt hinaus.

Mit seinen 85 Jahren ist Edi immer noch aktiv mit Gästen im Gelände unterwegs, gerade war er mit einer Gruppe Japaner am Schindlerkar oben. „Kann guat sein, dass es an der frischen Luft liegt. Mia gian ja alletag hinaus“, meint er, nach seinem Jungbrunnen befragt. Wie lange er noch weitermachen will, darüber stellt er allerdings keine Prognose an. „Solang’s halt Spaß macht.“

s/w/schnee. Foto: Simon Schöpf

Und da kommt sie dann doch kurz raus, die mondäne Seite des Arlbergs, wenn Edi mal ausholt: „Die Lady Diana hat gar keinen schlechten Schwung draufg`habt.“ Oder wenn er davon erzählt, wie er dem spanischen König Juan Carlos mit seiner Sofia das Wedeln beibrachte. 1966 bekam er den „Titulo de Profesor de Esqui Honorifico“ verliehen – den Ehrentitel zum spanischen Skilehrer.

Wenn der Skiprofessor in einer Reihe mit seinem Pepi und dem Johannes steht, dann stehen nicht nur Vater, Sohn und Enkel nebeneinander, sondern auch drei staatlich geprüfte, aktive Skilehrer in ihren kultigen, blau-gelben Anzügen. Drei Generationen, eine Berufung: Das Skilehrersein wird in der Familie Haueis wohl genetisch vererbt.

Wenn sich der Edi dann zurückerinnert, an die Winter damals, dann war da schon tendenziell mehr Schnee als heutzutage. „In den 60ern gab’s mal einen Rekordwinter mit 21 Metern Neuschnee. Da waren wir dann schon mal zwei Wochen nit in der Schule.“ Sowas darf man der Jana dann besser nicht verraten – sie würde wohl neidisch werden. Für uns sind aber auch die zwei Meter von letzter Woche weit genug – und wenn die Prognose für die nächsten Tage stimmt, kommt da noch ein Meter obendrauf, und dann gibt’s vielleicht wieder einen Tag schneefrei für Jana. Die Augen der Arlberger Schneeverrückten werden leuchten.


Infos & Adressen: St. Anton am Arlberg, Tirol

ANKOMMEN

Von München über Garmisch-Partenkirchen und Imst nach St. Anton, von Bregenz über die S16 und den Arlberg-Pass. Gute Anschlüsse auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Zielbahnhof ist St. Anton am Arlberg.

ESSEN UND SCHLAFEN

  • HOCHGENUSS MIT HERZ
    Eine warmherzige Unterkunft mit Stil ist der Waldhof in St. Anton. Die herrlich-kreative Küche von Michael Ladner kombiniert mit der Herzlichkeit seiner Frau Andrea, ein Ort zum Wohlfühlen.
    Der Waldhof, Stadleweg 40, 6580 St. Anton am Arlberg,Tel  +43 5446 405 09, waldhof-stanton.com
  • MODERN UND IM ZENTRUM
    Sich in St. Anton für eine Unterkünft zu entscheiden ist gar nicht so einfach, der Ort ist voll mit gehobenen Hotels. Ein Tipp ist das hippe M3 der Gebrüder Kaser, modern eingerichtet und nur ein paar Schritte von den Talstationen entfernt.
    m3 Hotel, Dorfstraße 56-58, 6580 St. Anton am Arlberg Tel. +43 5446 29 68, m3hotel.at
  • ABSEITS DES TRUBELS
    In Pettneu, ein paar Kilometer östlich vor St. Anton im Stanzer Tal, wohnt die ruhige Seite des Arlbergs. Der Gasthof Almfrieden liegt mit traumhaften Ausblick oberhalb des Ortes, Wirtin Yvonne zaubert ein wunderbares Gröstel.
    Gasthof Almfrieden (1.530 m),Pettneu am Arlberg 237, 6574 Pettneu am Arlberg, Tel. +43 664 2414998
Foto: Simon Schöpf

RODELN & SCHNEESCHUHWANDERN

  • Vom Gasthof Almfrieden in Pettneu führt eine tolle, zwei Kilometer lange Naturrodelbahn über lichte Waldschneisen gespickt mit kleinen Heuhüttchen zurück ins Dorf.
    Gasthof Almfrieden, Pettneu am Arlberg 237, 6574 Pettneu am Arlberg, Tel. +43 664 2414998
  • AUF LEISEN SOHLEN: Das ehemalige Skigebiet oberhalb von Pettneu ist ideales Terrein für Schneeschuhwanderer, der Pistentrubel von St. Anton ist hier ganz weit weg. Eine nette Tour führt vom Dorf in guten eineinhalb Stunden zur alten Nessler Thaja (=Sennerhütte), die nach Vorschlägen des Denkmalamtes restauriert und im Sommer öffentlich zugänglich gemacht wurde.

SKITOUR & KLETTERSTEIG

DIE ERSTE TOUR

  • Für Anfänger empfiehlt sich die einfache Skitour auf den Galzig (2.185 m) vom Ortsteil St. Christoph aus. Oben warten diverse Restaurants mit Stärkungen auf, abgefahren wird über die Pisten des Skigebietes.
  • Strecke: 3 km
  • Dauer: 1 Stunde
  • Höhendifferenz: 300 Höhenmeter
  • Kondition: ** / *****
  • Anspruch: *** / *****
    Erlebnis: ** / *****

UNBERÜHRTE NATUR

  • Die Kreuzjochspitze (2.919 m) ist ein Geheimtipp unter den Skitouren am Arlberg. Meist vom Rendl aus besteigen ist die mittelschwere Tour mit ihren gut 1.000 Höhenmetern etwas für konditionsstarke Geher, die wunderschöne Abfahrt durch das Moostal zurück nach St. Anton entschädigt dafür aber allemal.
  • Strecke: 5 km
  • Dauer: 3,5 Stunden
  • Höhendifferenz: 1.000 Höhenmeter
  • Kondition: **** / *****
  • Anspruch: *** / *****
    Erlebnis: **** / *****

FÜR EXTRAVAGANTE

  • Darf’s ein bisschen mehr sein? Der Arlberger Winterklettersteig ist ein einmaliges Erlebnis, mit Skiern am Rücken geht’s von der Bergstation der Riffel-II-Bahn über einen 850 Meter langen Grat und die Vordere Rendlspitze (2.816 m) zur Rossfallscharte. Für die Mühen belohnt die grandiose Abfahrt ins Malfontal, 1.500 Höhenmeter oft noch unverspurter Pulver warten! Alpine Erfahrung unabdingbar, sonst unbedingt Bergführer buchen!
  • Schwierigkeit: D
  • Dauer: 2,5 Stunden
  • Höhendifferenz: 250 Höhenmeter
  • Kondition: *** / *****
  • Anspruch: ***** / *****
    Erlebnis: ***** / *****

KULTUR

  • APRÈS-SKI 2.0
    Das Hospiz in St. Christoph bietet klassische Klänge statt stupiden Schlagern, Kunst statt Kauderwelsch. Jedes Jahr kuratiert Hotelchef Florian Werner höchstpersönlich eine zeitgenössische Ausstellung, sein Haus bietet Künstlern und Musikern von Weltklasse eine imposante Bühne auf 1.800 Metern Seehöhe.
    arlberg1800 RESORT, St. Christoph 1, 6580 St. Anton am Arlberg
    Tel. +43 (0) 5446 2611, www.arlberg1800RESORT.at
  • LITERATUR ÜBER DIE SKIKULTUR
    Wer mehr über die Arlberger Skitechnik, die Entwicklung der Region und deren weltweiten Exporterfolg lernen will, dem sei das kurzweilig geschriebene Buch „Spuren: Skikultur am Arlberg“ ans Herz gelegt.
    Spuren: Skikultur am Arlberg. Sabine Dettling & Bernhard Tschofen, Bertolini Verlag Bregenz 2014, 34 €.

PLANEN & VORBEREITEN

  • MAL SO RICHTIG ABHEBEN
    Die flight connection arlberg von Simon Penz bietet auch im Winter Tandemflüge an, oder gleich noch eindrucksvoller: Parapowder. Fliegen, Skitour, Abfahrt, das volle Programm. Einsamkeit und eine first line garantiert!
    parapowder.at, +43 664 1415166
  • BERG-UND SKIFÜHRER
    Die Arlberger Skilehrer haben schon weltweit Kultstatus erlangt, am besten selbst davon überzeugen. Der Tourismusverband bietet einen guten Überblick über die Ski- und Snowboardschulen der Region: stantonamarlberg.com

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